Die Zukunft Deiner Arbeit

Kennst Du das?

Es ist Wochenende, der Wecker klingelt wie gewohnt jeden Tag um 6 Uhr. Dein Partner und Du frühstücken fix und jeder huscht schnell durchs Bad. Anschließend geht es 10 km stadtauswärts eine Runde Joggen. Zum Glück Wechselkleidung eingepackt, weil gegen elf die Freunde im Restaurant warten. Danach Lebensmittel einkaufen, ist schließlich Wochenende. Noch eine Kleinigkeit für einen Freund, der Sonntag zum Brunch eingeladen. Anschließend zum Bowlen ins Center. Nach allem um 0.00 Uhr zu Hause und fix und alle. Schnell noch einen Kuss auf die Wange des Partners und nur noch schlafen, weil Sonntag um 10 Uhr ja der Brunch in der Nachbarstadt losgeht.

Erkennst Du Dich wieder? Freizeitdruck. Terminstress. Hast, Unruhe. Das Gefühl der Perfektion, eines stylischem, trendigen Wochenendes.

Auf Dauer ausgebrannt, leer an Ideen, Kreativität, gefühlsleer. Leistungsdruck, Streit, Wut, Ärger. Schlaflosigkeit, Bluthochdruck, Burnout. Um nur einiges in Kombination zu nennen.

Aber wozu das Ganze? Hoffst Du privat eine Medaille in Deiner ganz persönlichen Olympiade zu gewinnen?

Hohe Erwartungen an die freie Zeit durch Gedanken des Mangels. Etwas verpassen-zu-können, weil Montag ja der stressige Job losgeht.

Es ist förderlich, einen Ausgleich zu bestimmten Themen des Lebens, wie auch der Job dazu zählt zu schaffen.
Durch Deine gelebte Trennung der Zeit in Berufs- und Privatleben schaffst Du Dir selbst den Druck und das Leiden.

Einer (Erwerbs)Tätigkeit nachzugehen ist sinnvoll.
Diese Tatsache ist unanfechtbar:Wir sind die Erbauer und Schöpfer unseres auch finanziellen Daseins. Jeden Augenblick unseres Lebens erschaffen wir uns bewusst oder unbewusst zu unserem Vorteil, aber auch Nachteil eben solche genannten Zustände. Trennende Gedanken in der Zeit erschaffen trennende Lebensumstände.

Ist es da nicht schöner, lieber aktiv selbst seine Lebenszeit 24/7 zu gestalten?

Wenn Du Druck oder Stress in Dir bemerkst, halte inne. Sie sind Symptome eines falschen Denkens.
Beurteile Deine Tätigkeiten am Tag nicht in gut und schlecht, langweilig oder stressig. Alles ist im Moment so richtig für Dich bis zu dem Augenblick, in dem Du Dir Neues kreierst.
Mit dieser Beurteilung und Deiner trennenden Gedanken bringst Du Deine entsprechende Energie in Deine Tätigkeiten. Motivierend oder demotivierend. Das schlägt sich auf Deine persönliche Leistung, Deine sozialen Beziehungen, Dein Geld und Deine Gesundheit nieder.

Schau einfach anders auf Deine Lebenszeit, eingeteilt in 24 Stunden am Tag. Wertfrei, zielsetzend mit Lust und Freude. Selbst in Tätigkeiten, in denen Du meinst, dass sie Dir keine Freude bereiten, kannst Du Angenehmes für Dich erkennen, sodass Du sie ebenfalls zufrieden ausführen kannst.

Alles strebt nach Harmonie, das ist grundsätzlich, daran kommst Du nicht vorbei, ob Du das willst oder nicht. Dann lass es doch zu und greif nicht ohne Sinn ein. Das ist kontraproduktiv und bringt Dich nur schwerlich dem entgegen, was Du für Dich anstrebst.

Die Zukunft Deines Jobs und Deines Glücklichseins liegen in liebevollen, integrierenden Gedanken an Deine Lebenszeit.

Alles hat seine Zeit: Zeit, aktiv zu sein. Zeit für Muße. Zeit für Bewegung. Zeit für Kreativität und Spielen. Zeit für innere Einkehr. Zeit zu reisen. Zeit, zu weinen. Zeit zu lachen…

Gönne Dir Zeit und frische Gedanken. Auch im Job.

Nun, wie ist Dein Tag?